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Primiz beim ISPN Berlin

Bild: eigene AufnahmeAm Sonntag den 8. Juni hat P. Marcin Goral ISPN in der fast bis auf den letzten Platz besetzten Berliner St. Afra-Kirche seine feierliche Primiz gefeiert. Wir zeigen hier zunächst Photos vom feierlichen Hochamt in der Institutskirche, wo man sehr darauf bedacht ist, die Liturgie exakt nach den derzeit verbindlichen Vorgaben - also den im Jahr 1962 gültigen liturgischen Büchern - zu feiern.

Hier geht es zum Flickr-Album von der Primiz.

Priesterweihe in Berlin

Bild: eigene AufnahmeAm Samstag den 7. 7. - dem 11. Jahrestag von Summorum Pontificum - hat S.E. Erzbischof Pozzo von der päpstlichen Kommission Ecclesia Dei in Berlin dem Diakon des Instituts St. Philipp Neri, H.H. Marcin Goral, die Priesterweihe erteilt. P. Goral wird am Sonntag den 8. in Berlin ein feierliches Primiz-Hochamt zelebrieren und in der kommenden Woche auf Heimaturlaub nach Polen reisen. 

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Die RBB Abendschau hat am Samstag mit einem kurzen Filmbericht über die Priesterweihe berichtet. Ab Min 1:10.

Weitere Bilder von der Priesterweihe am Samstag und der Primiz in Berlin werden in den kommenden Tagen im Netz veröffentlicht. Hier ein erstes Album mit Bildern von der Weihe, das noch weiter vervollständigt wird.

Priesterweihe in Berlin

Bild: https://populussummorumpontificum.com/Am Samstag, den 7. Juli wird S.E. Erzbischof Pozzo, Sekretär der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei, in Berlin dem Diakon des Instituts St. Philipp Neri Fr. Macín Góral die Priesterweihe erteilen. Der 7. Juli ist der Jahrestag der Veröffentlichung von Summorum-Pontificum durch Papst Benedikt im Jahr 2007, durch das der überlieferte Ritus seine rechtlich und in der Lehre begründete Stellung in der Kirche wieder erlangt hat: 

In der Liturgiegeschichte gibt es Wachstum und Fortschritt, aber keinen Bruch. Was früheren Generationen heilig war, bleibt auch uns heilig und groß; es kann nicht plötzlich rundum verboten oder gar schädlich sein. Es tut uns allen gut, die Reichtümer zu wahren, die im Glauben und Beten der Kirche gewachsen sind und ihnen ihren rechten Ort zu geben. (Aus dem Begleitbrief zu Summorum Pontificum an die Bischöfe) 

Gleichzeitig ist der 7. Juli das Fest der Slawenapostel Cyrill und Method und damit ein Tag, der für den aus Polen stammenden Weihekandidaten, auch wenn sein Heimatland von altes her zur lateinischen Kirche gehört, von besonderer Bedeutung ist. Polen ist seit 1000 Jahren im Glück wie im Unglück Grenze und Brücke zwischen dem römischen Westen und dem byzantinischen Osten.

Die Weihe am 7. 7. findet statt in der St. Afra-Kirche des ISPN in der Graunstr. 31, 13355 Berlin, Beginn 10 Uhr 30. Am der Weihe folgenden Sonntag, den 8. 7. wird am gleichen Ort und ebenfalls um 10 Uhr 30 die Primizmesse stattfinden.

Auf der Suche nach dem Guten

Bild: www.lateinische-messe-tirol.netDas Übermaß der schlechten Nachrichten, die uns aus vielen Bereichen der Kirche, vor allem den deutschsprachigen, erreichen, verleitet immer wieder dazu, die wenigen besseren zu übersehen. Daher hier drei davon:

In der Diözese Brixen gibt es seit April endlich eine regelmäßige Sonntagsmesse im überlieferten Ritus nach den Vorgaben von Summorum Pontificum. Die Piusbruderschaft ist in der Diözese bereits seit längerem präsent – vielleicht hat das Generalvikar Runggaldier bewogen, der Messe zuzustimmen – wenn auch widerstrebend und im Ton eines Gutsherren, der eine Huld erweist und nicht eines Hirten, der seinen Gläubigen zu ihrem verbrieften Recht verhilft. Ort der Messe für Sonn- und Feiertage ist die Wallfahrtskirche Maria Zinggen. (Quelle: Sonntagsblatt der Diözese, Ausgabe 15 vom 8. April, S. 6 – nicht im Internet). Einen Überblick der hl. Messen im überlieferten Ritus für die Diözesen Innsbruck, Bozen-Brixen und Trient sowie im Tiroler Anteil der Erzdiözese Salzburg gibt es auf lateinische-messe-tirol.net.

Auch auf dem Politikentag in Münster hat es im Rahmen des offiziellen Programms eine hl. Messe im überlieferten Ritus gegeben – und zwar am vergangenen Samstag, den 12. Mai, in der Kirche St. Aegidii. Zelebrant war P. Chrysostomus Ripplinger OSB. Zumindest eine Stelle also, an der wir sicher sein können, daß nicht gejubelt wird, wenn der Leib Christi als Oblate für jedermann verlangt wird. Falls wir noch weitere Informationen oder Bilder zur Veranstaltung auffinden, werden wir das nachreichen.

In St. Ägidii findet auch die regelmäßige Messe im überlieferten Ritus für Münster statt, die an allen Sonn- und Feiertagen als Hochamt mit lateinischem Choral gefeiert wird. Mit Ausnahme von Fronleichnam und dem 2. Sonntag im September (an dem ein Marathonlauf das Stadtleben und die Sonntagsruhe beeinträchtigt) immer um 9:30. Weitere Informationen und den aktuellen Gottesdiensplan gibt die Website des Vereins „Adjutorium“, der die Aktivitäten zur überlieferten Lehre und Liturgie insbesondere in Münster und Umgebung als Förderverein unterstützt.

Ein Nuntius spricht Klartext

Nuntius Zurbriggen über die "Kreuz-weg"-Rufer im deutschen Episkopat

Zusätzliche Informationen