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Silbernes Priesterjubiläum Pfarrer Rodheudt

Am morgigen Sonntag den 7. September begeht Pfarrer Dr. Guido Rodheudt von St. Gertrud in Herzogenrath mit einem festlichen Hochamt und einer Dankvesper sein silbernes Priesterjubiläum. Der eigentliche Weihetag war bereits der 2. September. Den Lesern von Summorum Pontificum ist Pfarrer Rodheudt am wahrscheinlichsten als Mitorganisator der „Kölner liturgischen Tagung“ bekannt, die nicht zuletzt aufgrund seines Einsatzes in den letzten Jahren oft in Herzogenrath stattgefunden hat. Und dann natürlich als Mitbegründer des Priesternetzwerks und als Autor des Vatican Magazin, wo er kenntnisreich und leidenschaftlich für die Sache der Tradition streitet.

Da mag es manchem schwerfallen, sich vorzustellen, daß dieser Pfarrer Rodheudt in seiner Gemeinde in aller Regel die hl. Messe nach den Büchern von 1970 zelebriert - doch das bringen die Pflichten seines Amtes nun einmal mit sich. Das wird auch beim Festgottesdienst am morgigen Sonntag so sein. Mit zwei als Diakonen amtierenden Pfarrerskollegen sowie in lateinischer Sprache und „ad Dominum“ gefeiert wird dieser Gottesdienst zumindest visuell der überlieferten Form nahekommen - der römische Kanon als Hochgebet wird das seine auch in inhaltlicher Hinsicht dazu beitragen. Wir sind schon gespannt auf die Photos.

Unsere herzlichen Glückwünsche und die besten Wünsche für weiteres seelsorgerisches Wirken im Geist der Kontinuität gehen nach Herzogenrath.

DVD vom Levitenamt in Aachen

Cover der DVD

Seit heute sind die DVDs mit dem Mitschnitt des Hochamts in Aachen bei der diesjährigen PMT-Hautpversammlung erhältlich.

Preis: 10 € (zgl. Versand).

Länge: insges. 95 Minuten

Bestelladresse:

Post: Fraschstr. 6, 70825 Korntal

eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Telefon: 0711 8387877

Gemeinde für die Petrusbruderschaft

Das ist doch einmal eine gute Nachricht aus Deutschland: Wie die Petrusbruderschaft gestern auch offiziell bekannt gab, wird sie zum 1.  September 2014 im Auftrag der Erzdiözese München und Freising die komplette Seelsorge der bereits seit vielen Jahren an der Münchner Damenstiftskirche bestehenden Gottesdienstgemeinde übernehmen. Damit wird sich auch das Angebot an hl. Messen in der außerordentlichen Form an dieser Kirche wesentlich verbessern. So wird täglich eine Meßfeier im alten Ritus angeboten werden. P. Christian Jäger ist mit dieser Aufgabe betraut worden. Er wird eine Wohnung direkt bei der Kirche beziehen und somit die erste offizielle Niederlassung der Bruderschaft auf Münchner Stadtgebiet begründen.

Folgende Gottesdienstzeiten sind vorgesehen:

Sonn- und Feiertag: 9.30 Uhr

Montag 8.00 Uhr, Dienstag bis Freitag 17.30 Uhr, Samstag 8.00 Uhr.

Regensburg: Prima Klima in Lima

Heute beginnt in Regensburg der 99. deutsche „Katholikentag“, und die gute Nachricht ist: Auch während dieser vom letzten deutschen Zentralkomittee getragenen Veranstaltung kann man an immerhin zwei Tagen in Regensburg an einer hl. Messe in der überlieferten Form teilnehmen, und zwar in der Kapelle Maria Schnee am Rande der Innenstadt. Das ist der reguläre Platz für Messen im alten Ritus für Regensburg; die Liturgien in der außerordentlichen Form des römischen Ritus dort werden in Absprache mit dem Bistum von Pro Missa Tridentina organisiert, näheres findet man auf der Website roemische-messe-regensburg.

Im Programm des „Katholikentages“ selbst bzw. in der über das Internet angebotenen Programmdatenbank findet man darauf keinerlei Hinweis. Was nicht heißt, das die Benutzung dieser Suchmaschine völlig uninteressant wäre. Eine Suche nach dem Begriff „Liturgie“ fördert immerhin den Gottesdienst im byzantinischen Ritus zutage, der am Freitag in St. Emmeran stattfindet.

Die übrigen Ergebnisse der Suche sind eher komisch, aber doch aussagekräftig: Das „Zentrum Frauen und Männer“ informiert in Werkstatt und Podiumsdiskussion unter dem Titel „Betet, Schwestern und Brüder...“ über geschlechtergerechte Sprache in Bibel und Liturgie. In einer weiteren Veranstaltung bietet das Zentrum, jetzt freilich nur noch für das stärkere Geschlecht, ein  „Sprech- und Bewegungscoaching für Frauen in der Liturgie“ an. Eine Religionslehrerein aus München referiert über „Die Feste des jüdischen Volkes im Klang ihrer Gebete“, und das Zentrum Kirche vor Ort führt ein Gespräch zum Thema „Sonntag feiern - ohne Priester, aber mit dem Herrn“. Im „Zentrum Jugend“ ist man „erlebnispädagogisch unterwegs“ mit dem Kreativ- und Mitmachangebot „Auf der Suche nach dem Schatz der Liturgie“ - da möchte man Mäuschen sein, oder doch lieber nicht. Die Werkstatt zum Schatz der Kirchenmusik ist ebenfalls „kreativ“ zugange mit Gesängen aus dem neuen Gotteslob, und die Creme der deutschen Liturgololologie diskutiert mal wieder über die Frage „Ist die Liturgiesprache heute noch verständlich?“ (© Theodor Bogler/Romano Guardini 1964/66). Heute in einem Dialogvortrag, versteht sich.

Das Übliche also, und man traut seinen Augen kaum, wenn man unter alledem den Hinweis auf ein Lektüreseminar findet: „Das Liturgieverständnis von Joseph Ratzinger“, angeboten von P. Sven Conrad FSSP - da muß jemand nicht richtig aufgepasst haben.

Ebenfalls erheiternd sind die zwei Ergebnisse der Suche nach dem Stichwort „Latein“, nach Sacrosanctum Concilium immerhin die offizielle Liturgiesprache der lateinischen Kirche: „Und Gemeinde geht doch!“ heißt die eine Veranstaltung,  „Befreiungstheologie - Stachel im Fleisch bis heute“ die andere. Aha.

Hier erfahren Sie, wie die Dame oben ins Bild kommt.

Das Konzil von Trient und das Messopfer

Das ist das Hauptthema der Frühjahrsausgabe von Dominus Vobiscum, des Magazins der Laienvereinigung für den klassischen römischen Ritus in der katholischen Kirche (Pro Missa Tridentina). Die turbulenten Ereignisse in Rom haben im letzten Dezember dazu beigetragen, den 450. Jahrestag des feierlichen Abschlusses dieses Konzils nahezu unbeachtet vorübergehen zu lassen. PMT steuert dem jetzt mit einer Ausgabe des Magazins, die fast ausschließlich diesem Thema gewidmet ist, entgegen. P. Bernward Deneke hat einen ausführlichen Artikel zum Titelthema beigesteuert, weitere Beiträge behandeln die theologische Erkenntnislehre des Tridentinums, die Rolle der Gottesgebärerin Maria in der Liturgie (Prof. Michael Fiedrowicz) und den frühchristlichen Altar als sakralen Ort (Prof. Dr. Stefan Heid).

Ein besonderes Fundstück ist die Abbildung und Beschreibung der Mitteltafel des Wrisberg-Epitaphs aus dem späten 16. Jahrhundert, das zurecht als eine bildhafte Umsetzung der Sakramentenlehre und Ecclesiologie des Konzils angesehen wird. In einer heute einerseits fremdartigen Weise, andererseits aber immer noch leicht nachvollziehbar, stellt die Tafel zentrale Lehren des Katechismus dar, dessen Erstellung und Verbreitung eine der großen Leistungen dieser allgemeinen Kirchenversammlung war.

Die aktuelle Ausgabe von Dominus Vobiscum ist über die Website von Pro Missa Tridentina erhältlich.

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