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Levitenamt in Neuburg

Blick in den AltarraumAm kommenden Samstag, den 4. 8., findet in der Hofkirche von Neuburg / Donau ein feierliches Levitenamt im übelieferten Ritus statt - zum ersten Mal seit 40 Jahren. Zeitpunkt: 10.00 Uhr.

Die Hofkirche, gebaut ab 1607,  hat eine sehr interessante Geschichte. Sie wurde ursprünglich als protestantische Konkurrenz zur Münchner Michaelskirche entworfen, doch nach der Rekatholisierung von Pfalz-Neuburg wurde sie dann zu zur reichgeschmückten Jesuitenkirche, die ehemals sogar mit Altarbildern von Rubens ausgestattet war.

Bischof Kozon in Neustadt - Bilder

Bischof Kozon beim EinzugAm 29. 7. feierte Bischof Kozon von Kopenhagen wie angekündigt eine Bischofsmesse in der Stiftskirche Neustadt. Diese Form der Messfeier hat einen eigenen Ritus, der sich durch einige Besonderheiten von der gewöhnlichen „Missa lecta“ unterscheidet.  Als Assistenzpriester amtierte Domkapitular Dr. Norbert Weis, der sonst die regelmäßige Sonntagsmesse im überlieferten Ritus in der Stiftskirche zelebriert. Er hielt auch die Predigt zum Tagesevangelium von der Reinigung des Tempels.

An der Neustädter Messe, die nur sehr kurzfristig angekündigt werden konnte, nahmen etwa 80 Gläubige teil. Bischof Kozon, der übrigens gut deutsch spricht, erklärte er sich spontan bereit, auch zum altrituellen Wallfahrtstag der Neustädter Gemeinde am 1. Mai 2013 (in Zell) zu kommen und die Festmesse zu übernehmen. Joachim Specht vom Kreis der Organisatoren hat uns Bilder von der heutigen Messfeier geschickt, die Sie hier sehen können.

Von Kopenhagen nach Neustadt

 Am morgigen Sonntag, den 29. 7., wird die regelmäßige Sonntagsmesse im alten Ritus in Neustadt, Pfalz, von Msgr. Czeslaw Kozon, dem Diözesanbischof von Kopenhagen, zelebriert. Bischof Kozon ist ein Studienfreund des Speyrer Domkapitulars Dr. Norbert Weis, der sonst regelmäßig die Messe im überlieferten Ritus im katholischen Teil der Stiftskirche Neustadt feiert.

Das ist schön, und wir hätten gerne früher auf diese Messfeier aufmerksam gemacht - wenn wir nur früher davon erfahren hätten.

Allerdings stellt sich nun doch mit zunehmender Dringlichkeit die Frage, warum sich bisher kein amtierender deutscher Diözesanbischof in der Lage gesehen hat, das Hirtenamt für die traditionsorientierten Gläubigen seiner Diözese in seiner sichtbarsten Form wahrzunehmen: Soll es weiterhin so sein, daß diese Gläubigen als Außenseiter markiert werden, die nicht wirklich dazu gehören und die man als ordentlicher Deutscher Bischof bestenfalls von ferne grüßt? Wird Exzellenz bei der nächsten Zusammenkunft der Bischofskonferenz wegen Verstoßes gegen den deutschkatholischen Verhaltenskodex gemobbt, wenn er sich beim Pontifikalamt nach den Büchern von 1962  antreffen lässt? Zählt die gräuliche Eminenz Langendörfer wirklich mehr als Summorum Pontificum? Oder will man nur zartfühlend den Bischöfen der Lehmann-Generation ersparen, den Konkurs ihres liturgischen Lebenswerkes noch erleben zu müssen?

Nachprimiz in Recklinghausen

Am 30. Juni hat P. Bernward van der Linden von der Petrusbruderschaft in Wigratzbad das Sakrament der Priesterweihe empfangen. Am gestrigen Sonntag, den 8. Juli, zelebrierte  er in der Pfarrkirche St. Michael in Recklinghausen, in der die Petrusbruderschaft jeden Sonntag die hl. Messe feiert,  im Kreis von Familie, Feunden und Seminaristen eine Nachprimiz.

Patrick Pierron, der zur Gemeinde um die alte Messe von Recklinghausen gehört, hat uns eine Reihe von sehr schönen Bildern von den Feierlichkeiten geschickt. Hier sind sie.

Eine Bilderserie von der Primiz Pater van der Lindens in Sendschotten gibt es auf „Weihrausch und Gnadenvergiftung“.

ISPN eröffnet Baronius-Akademie

Porträt von Baronius im KupferstichPassend zum 5. Jahrestag von Summorum-Pontificum gibt das Berliner Institut St. Philipp Neri die Gründung seiner „Baronius-Akademie“ bekannt:

Die Neuzugänge im Institut St. Philipp Neri stellen dieses vor die Notwendigkeit, einen Studienweg für die Priesterausbildung anzubieten. Propst Dr. Goesche hat deshalb P. Dr. phil. Thomas Jatzkowski als Akademiedirektor der neu zu gründenden Baronius-Akademie eingesetzt. Er hat die Aufgabe, kurzfristig ein Hausstudium einzurichten, das prinzipiell auch der interessierten Öffentlichkeit offenstehen soll.“

Eine Reihe von akademisch qualifizierten Freunden des Instituts, darunter auch Hochschullehrer, konnten dafür gewonnen werden, das Hausstudium durch ihre Mitwirkung zu unterstützen. Die Studienordnung richtet sich nach den Vorgaben der römischen Bildungskongregation.

Hier zur ausführlicheren Meldung auf der Institutsseite

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