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Gedenkgottesdienst in Neustadt

Blick auf den Hauptaltar beim StufengebetAm kommenden Sonntag findet im katholischen Teil der Stiftskirche von Neustadt - dem regelmäßigen Zelebrationsort der überlieferten Liturgie für die Region - der traditionelle Gedenkgottesdienst für das Haus Wittelsbach statt. Dieser Gottesdienst geht zurück bis ins 14. Jahrhundert, als Pfalzgraf Rudolf II. die Pfarrkirche von Neustadt - den Kernbau der heutigen Stiftskirche - zur Memoria für das Haus Wittelsbach bestimmte und sein Bruder Ruprecht die Gedächtnisfeier durch eine bedeutende Stiftung "für alle Zeiten" absicherte. Als Zweck der Stiftung bezeichnete er neben der Bestimmung der Kirche als Grablege für seine Familie ausdrücklich die Sorge um einen möglichst feierlichen, häufigen und gottgefälligen Gottesdienst in Neustadt.

Durch die Bestimmung des Chores der in den vergangenen Jahren aufwendig renovierten Stiftskirche für die Feier der überlieferten Liturgie und die jährlichen Gedenkgottesdienste für das Haus Wittelsbach wird dieser Stiftungszweck auch in der Gegenwart noch bzw. wieder beispielhaft erfüllt. Wie bereits in vergangenen Jahren wird auch in diesem Jahr wieder Fürst Alois Konstantin zu Löwenstein, ein direkter Nachkomme des Pfälzer Kurfürsten Friedrich I. (1425 - 1476) am Gedenkgottesdienst teilnehmen. Zelebrant ist Domkapitular Msgr Dr. Norbert Weis aus Speyer.

Ort: Stiftskirche in 67433 Neustadt

Zeit: 28. 10. 2012, 10.00 Uhr.

„Alte Messe“ in Berlin

Bei der PredigtAusgerechnet in Berlin, dieser „heidnischsten Stadt“ Deutschlands, und ihrem Umland gibt es die wohl größte Dichte an Messfeiern in der überlieferten Liturgie. Regelmäßige hl. Messen werden gefeiert in St. Afra beim Institut St. Philipp Neri (täglich) sowie jeweils sonntags in der St. Josefskapelle der Gemeinde St. Peter und Paul und in der Kirche St. Adalbert in der Torstraße. Wieder täglich, aber leider nicht in voller Gemeinschaft mit Rom finden hl. Messen im Priorat der Piusbruderschaft am Breitenbachplatz statt. Unregelmäßige Messfeiern in der „außerordentlichen Form“ des lateinischen Ritus gibt es in den Pfarreien Zu den hl. Zwölf Aposteln in Schlachtensee und St. Theresia vom Kinde Jesu in Bukow.

Einen kurzen Bericht von der Sonntag-Abend-Messe in Potsdam mit einem weiteren Bild gibt es im Blog von Ultramontan.

Ein Lebenszeichen

Wegen eines Umzugs und der damit verbundenen Probleme bin ich zur Zeit nicht in der Lage, summorum-pontificum.de mit Inhalt zu versorgen. Ich hoffe, in den nächsten Tagen wieder zu einem geregelten Tages- und Arbeitsablauf zurück zu kommen und bitte bis dahin unsere Besucher um Verständnis.

Michael Charlier

Ein Novize für Mariawald

Außenansicht des KlostersMariawald ist in den letzten Monaten etwas aus dem Blickfeld der Aufmerksamkeit geraten - nicht das schlechteste für ein Trappistenkloster, zu dessen Kernaufgaben es jedenfalls nicht gehört, die Öffentlichkeit mit einem Strom von Meldungen über Personalien, interne Entwicklungen und Zukunftsperspektiven zu informieren. Und so nehmen wir erst jetzt wahr, daß bereits am 29. Juli die Kommunität des Klosters die Freude hatte, einen neuen Novizen aufnehmen zu können: Nachdem Herr Christian Klapper in den vorhergehenden Jahren mehrfach zu Gast im Kloster gewesen war, begann er im Herbst 2011 seine Prüfungszeit als Postulant. Seitdem lebte er im Kloster als Bewerber für einen Eintritt in den Orden.

Am 29. Juli dieses Jahres, dem Fest der eifrigen hl. Martha, konnte dann die Feier der Einkleidung stattfinden, in der Abt Josef die Ordenskleider für den Novizen segnete und sie ihm übergab. Nach der alten Tradition des Mönchtums nahm der Novize zum Zeichen des neuen Lebens auch einen neuen Namen an: Aus Herrn Klapper ist Bruder Rafael geworden.

Mehr dazu auf der Website von Mariawald.

Drei Primizen in drei Jahren

Gruppenbild nach dem LevitenamtAm vergangenen Sonntag feierte Francesco Riegger im Münster unserer Lieben Frau von Villingen-Schwenningen seine Primiz. Fast möchte man sagen, daß das für die Villinger schon nichts Besonderes mehr ist: Im Vorjahr feierten sie die Primiz von Marc Kalisch, 2010 die von Marius Simiganovschi. Das Besondere in diesem Jahr war die Tatsache, daß die Primiz als levitiertes Hochamt in der Überlieferten Liturgie gefeiert wurde, und das am Ort und zur Zeit der normalen Sonntagsmesse.

Alle drei Neupriester sind den Gemeindemitgliedern noch als eifrige Messdiener bekannt, und alle drei gehören zu den jungen Priestern, die sich den alten Traditionen der Kirche verschrieben haben. Folglich hat keiner von ihnen seine Berufung in der Erzdiözese Freiburg gefunden. Simiganovschi und Kalisch, der bei der diesjährigen Primiz als Diakon assistierte,  sind Priester des Erzbistums Vaduz - Liechtenstein liegt vom Schwarzwald aus gesehen fast vor der Haustür. Der diesjährige Primiziant Francesco Riegger ist Mitglied der Petrusbruderschaft. Alle drei wurden von Erbischof Haas geweiht.

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