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Zum Jahr des Glaubens

Eine stilisierte Darstellung der Petrus-BarkeZum „Jahr des Glaubens“, das zur Erinnerung an die Eröffnung des II. vatikanischen Konzils vor 50 Jahren am 11. Oktober beginnt, hat der Vatikan ein eigenes Webangebot www.annusfidei.va online gestellt. Die Seite, die zunächst nur in englischer Sprache verfügbar ist, präsentiert in leicht erreichbarer Form die Originaldokumente des Konzils, den Katechismus der Katholischen Kirche in Vollfassung und als Kompendium sowie zahlreiche weitere grundlegende Dokumente. Ein großer Teil des weiteren Inhaltes besteht aus den katechetischen Ansprachen des Papstes aus den vergangenen Jahren - so seine Katechesen über die Apostel, über die Kirchenväter und über die Kirchenlehrer.

Die Website ist für vatikanische Verhältnisse überraschend übersichtlich und zeitgemäß gestaltet, läßt aber für Besucher mit mobilen Geräten oder mit Sehschwächen noch viele Wünsche offen.

In deutscher Sprache hat eine private Initiative unter www.jahrdesglaubens.de ein recht interessantes Angebot ins Netz gestellt. Seitens der deutschen Bischofskonferenz sind uns entsprechende Initiativen bisher noch nicht ins Augegefallen.

Was sonst noch geschah

Porträtphoto HunwickeAus der heute zu Ende gehenden ereignisreichen Woche seien noch vier Ereignisse genannt, die wir nicht einzeln berücksichtigen konnten - vielleicht ist auf das eine oder andere davon noch zurückzukommen. Die Themen:

  1. Neuer liturgischer Kalender für die alter Liturgie,
  2. „Keine doktrinellen Probleme“ mit der FSSPX,
  3. Anglikanisches Ordinariat für Australien,
  4. Endlich: Fr. John Hunwicke auf dem Weg zur Weihe.

Hier zu Einzelheiten und Links

Herzlichen Glückwunsch, Heiliger Vater!


Mit der Annahme der Wahl begann am 19. April 2005 die Amtszeit von Papst Benedikt XVI. als 264. Nachfolger Petri, Bischof von Rom und Vicarius Iesu Christi. Möge der Herr ihm Kraft und Gesundheit für weitere Jahre erfolgreicher Arbeit in seinem Weinberg geben.

Christ ist erstanden!

Nach der todesstunde feier
Schlagt des frohen tages leier,
Ungesäuert esst das brot:
Da des todes fürst vernichtet,
Ist der opfer brauch gerichtet,
Christus sich zum opfer bot.

Den vollständigen Text der anonymen Ostersequenz „Christi morte celebrata“ aus dem 12. oder frühen 13. Jahrhundert und die Übersetzung von Friedrich Wolters bietet das Hymnarium.

Zum Karfreitag

Sei gegrüßt Jesus, guter Hirte,
der Du im Todeskampf ermüdet
an dem Holze ausgestreckt
und an das Holz angeheftet bist
mit ausgebreiten heiligen Händen.

Aus dem „Salve Jesu, pastor bone“ in der Oratio Rhythmica des Arnulph von Löwen († 1150).

Zusätzliche Informationen