Motu Proprio: Summorum Pontificum

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Zusatzinfo

Des Aurelius Prudentius Osterhymnus

Inventor rutili – deutsch und lateinisch:

12. 4. 2009

Der spätantike Hymnendichter Aurelius Prudentius Clemens lebte in der 2. Hälfte des 4. Jh. im heutigen Spanien; Teile seiner Hymnen sind (in stark gekürzter Form) in die Liturgie der Kirche übernommen worden. Die von László Dobszay mitgeteilte Aufnahme des Hymnus Inventor rutili in die Osterliturgie beruht vermutlich auf einem Mißverständnis der Liturgiewissenschaftler der Rennaisance: Die stark an Vorbildern der klassischen lateinischen Dichtung orientierten Hymnen des Prudentius waren sehr wahrscheinlich nicht für den Gebrauch in der Liturgie bestimmt, sondern dienten eher der Propagierung des Glaubens unter gebildeten Römern.

Tatsächlich kann man diesen Hymnus geradezu als Paraphrase der Osterliturgie lesen. Und die beiden letzten Strophen im Stile einer Doxologie lassen nicht nur das Mißverständnis einer liturgischen Verwendung des Hymnus verständlicher erscheinen - sie unterstreichen auch, daß, das Gloria Patri bereits im 4. Jahrhundert in ähnlicher Form üblich war, wie heute noch. Das Gedicht zeigt auch, daß die Kirche im 4. Jahrhundert dem Bericht von der Befreiung der Juden aus der Knechtschaft Pharaos und den damit verbundenen Großtaten Gottes an Israel eben so große Bedeutung für die Feier des Ostergeheimnisses zumaß wie heute.

Die Übersetzung der Hymnen des Prudentius von J. P. Silbert ist 1820 im Verlag des Joh. Bapt. Wallishausser in Wien erschienen. Wir haben sie unverändert übernommen und auf die an mehreren Stellen angeratenen Eingriffe verzichtet - nicht zuletzt, um den Gesamteindruck des in den damals gerade „modernen“ deutschen Distichen verfassten Textes beizubehalten.

Deutsch von J.P. Silbert, 1820

(1) Du, der glänzend das Licht schuf und verbreitete,
Und den Wechsel der Zeit stets nach Gesetzen lenkt,
Sieh', die Sonne, sie sank, schauriges Dunkel graut;
Spende, Christus, Dein Licht allen dich Liebenden!

Glüht die himmlische Burg auch in der Sterne Glanz,
Hellet mondliches Gold auch den entfernten Pol,
Dennoch lehrtest Du uns, Samen zu frohem Licht
Auch entringen im Schlag' felsigem Kieselstein:

Daß die Hoffnung des Lichts kenne der Sterbliche,
Die in Christo ihm glänzt, denn der Gewaltige
Ward ein ewiger Fels allen den Seinigen,
Und vom Göttlichen stammt unsere schwache Glut.

Diese nähret das Fett, nähret des Öles Thau
Um den brennenden Docht, oder der dürre Span;
auch des blumigen Seims fadenumgossenes
Wachs, vom Honig befreyt, nähret die Flammengluth.

(5) Lebhaft lodert sie auf, trinket im Lämpchen sie
Öl vom schwimmenden Docht, oder so Harze ihr,
Wenn in Fackeln sie brennt, nährend die Fichte gibt,
Oder wenn sie das Wachs länglicher Kerzen schmilzt.

Warmer Nectar enttrieft dann der durchsichtigen
Flammenspitze und rinnt duftenden Thränen gleich;
Durch des Feuers Gewalt weinet ein brennender
Regen tropfend herab von dem erweichten Haupt.

Also glänzen vom Strahl göttlicher Vaterhuld
In beweglichem Licht unsere Wohnungen;
Denn der Helle des Tags eifert die Kerze nach,
Und, den Schleyer versenkt, fliehet besiegt die Nacht.

Wer ist, der nicht erkennt, daß der Allmächtige
Alles strahlenden Lichts glühender Ursprung ist?
Denn in dornigem Busch schauete Moses einst,
Ganz vom Lichte umblitzt, flammend den Ewigen.

Selig Er, dem vergönnet ward, in dem heiligen
Dorn, des himmlischen Throns Fürsten so hehr zu schaun!
Lösen mußt er das Band welches die Schuhe hielt,
Daß den heiligen Ort nicht sie entweiheten.

(10) Diesem feurigen Glanz folgete jenes Volk,
Groß durch Abrahams Blut, mächtig durch Ahnenwerth,
Doch an Knechtschaft gewöhnt, unter barbarischen
Herrschern, ledig der Schmach, jetzt in ein fernes Land.

Wohin immer ihr Schritt wallte, ihr streitendes
Heer in bleyerner Nacht wogend sich wendete,
Lenkt das wachende Volk, stets an der Spitze ihm,
Dieser blitzende Strahl, heller denn Sonneglanz.

Aber giftiger Neid schwellte des Königs Brust,
Der am Ufer des Nils herrschte; zum Kriege rief
Schnell und mächtig jetzt sein Heer der Gewaltige;
Durch geharnischte Reih'n dröhnt der Drommete Klang.

Und die Waffen ergreift jeglicher Kriegesknecht
Und das drohende Schwert gürtet er schnell sich um,
Die Posaune ertönt schaurig, und dieser greift
Nach dem cretischen Pfeil, jener vertraut dem Spieß.

Scharen volkes zu Fuß reihen und ordnen sich;
Auf die Wagen zum Streit, schnell wie der Vögel Flug,
Schwingen andere sich, andere trägt das Roß;
Und mit Drachen im Schild flattert die Fahne stolz.

(15) Doch vom Joche befreyt, ruhte das wandernde,
von pelusischer Gluth lange gesengte, Volk
Jetzt am purpurnen Meer, - müde des langen Zugs
Schlug's am gastlichen Strand friedlich das Lager auf.

Sieh! Da nahet der Feind, nahet der falsche Fürst,
Und mit grimmiger Wuth schnauben Verderben sie;
Aber Moses befiehlt ruhig, mit festem Schritt
Durch die Fluthen zu zieh'n, all den Seinigen.

Und es teilt sich das Meer schnell für die Wanderer,
Die chrystallene Fluth thürmt sich zu Ufern auf,
Zwischen Felsen aus Glas bahnt sich ein Scheideweg;
Durch das trockene Bett zieh'n sie in Sicherheit.

Auch das Mohrengeschlecht, glühend von bösem Haß,
Das der gottlose Fürst reizte und leitete,
Wagt's, in wüthigem Durst nach der Hebräer Blut,
Durch die Tiefen des Meers eilend hindurch zu zieh'n.

Wie das Sausen des Sturms fleucht das gewaltige,
Pharaonische Heer mitten durch die Fluten fort;
Aber plötzlich zerfällt fließend der Wasserdamm,
Über Schlünden vereint wälzen die Fluthen sich.

(20) Wagen, Rosse, Geschoß schwimmen verworren jetzt;
Große, Führer des Heeers, Leichen von schwärzlichen
Satelliten, die einst in der tyrannischen
Burg als Schergen gedient, alle verschlingt die Fluth.

Welche Zunge vermag, Chrsitus, Dir neues Lob
Treu zu singen, der hehr Pharaos Macht bezwang,
Und mit rächender Hand Plagen ihm sendete,
Daß, Gerechtester! Dir endlich er weichen muß?

Hemmend wehrst Du der See zürnendem Fluthenstrom
Sich zu wälzen und führst sicher Dein treues Volk
Auf der trockenen Bahn, doch da gebietest Du:
Und die stürmende Fluth schlingt der Bösen Heer.

Dir zum Ruhme entquoll, sprudelnd und kosend einst
In der Wüste ein Quell trockenem Felsgestein;
Die zerspaltete Schlucht spendete süßen Trank
Dem ob sonniger Glut lechzenden Israel.

Gallicht bittere Fluth wandelt, am düsteren
See, in attischem Seims Süße des Holzes Kraft;
Alles Bittere versüßt dieses so milde Holz,
Denn am Kreuze entsprießt Hoffnung den Sterblichen.

(25) Auch bedeckte alsbald Speise, wie Schnee so weiß,
Ganz das Lager, sie fiel dichter denn Hagel fällt,
Und vom labenden Mahl glänzen die Tische nun,
Das aus sternigen Höh'n Christus der Milde gibt.

Ja, in Wolken sogar wehte der Regenwind
Scharen Vögel herbey; und die Befiederten,
Auf der Erde zerstreut, hoben sich nimmermehr:
Nie zur Heimath zurück trug sie ihr Flügelpaar.

Solche Gaben verlieh gnädig den Vätern einst
Die unendliche Huld Gottes des Einzigen,
Dessen Gnade auch uns speiset und mild erhält
Und mit mystischem Brot unsere Herzen labt.

Von den Stürmen der Welt ruft er die Müden einst,
Lenkt im Frieden sein Volk fern von Gewitternacht,
Und die Seelen gebeugt, ach! Von der Erde Last,
Heißt er gnädig hinauf wallen ins Vaterland.

Lieblich duftet der Hauch dorten von rosigen
Purpurgärten, denn rings decken den Boden sie;
Und den güldenen Schmelz, Veilchen so zart und hold,
Zarten Krokus befließt murmelnd ein Labequell.

(30) Balsamstauden enttrieft wonniger Blüthenthau,
Süßen, köstlichen Duft hauchet der Zimmetbaum,
Und Gewürze erglühn, wo sich der strömende
Fluß der Quelle entstürzt, der in die Ferne fließt.

Hold auf blumigen Au'n stimmen die seligen
Seelen, heilig entzückt, Jubelgesänge an;
In Accrorden vereint tönet der Hymnenschall,
Und ihr glänzender Fuß wandelt auf Lilien.

Ja die Geister der Nacht feyern mit Rast sogar
Grauser Qualen, die Nacht wo von dem Höllenfluß,
Von des Acherons Schlund, Christus der Göttlichen
Zu den himmlischen Höh'n mächtig empor sich schwang:

Nicht wie der aus dem Meer emporsteigende Morgenstern,
So der Finsternis Graus hellet mit Fackelschein;
Neu erglänzet der Tag, heller denn Sonnenglanz,
Von dem Kreuze des Herrn jetzt der betrübten Welt.

Auch die lindeste Pein schweigt in der Hölle nun,
Freudig jauchzet das Volk, das in den Schatten saß,
Aus dem Kerker befryt, frey von des Feuers Haft;
Denn kein Schwefel wie sonst, glühet im Höllenpfuhl.

(35) Fromm und freudig beseelt heute die Feyer uns;
In der festlichen Nacht hallet der Wechselsang
Laut vom wachenden Volk, wallt der Gebete Strom,
Und im Tempel des Herrn bringen wir Opfer dar.

Stets beweglich gezackt lodern der Lichter Reih'n;
Am verzierten Gesims schimmern befestigt sie;
Kraft des schwimmenden dochts, der sie mit Oehle nährt,
wirft die Flamme ihr Licht schillernd im Glas zurück.

Selbst das Sternengefild glaubtest Du hier zu schau'n,
Wo der doppelte Bär feurige Strahlen haucht;
Morgensterne zerstreut, wandeln in Purpurgold,
Wo das Feuergespann glänzend den Wagen lenkt.

Würdig Deiner ist, Gott! Was die erwählte Scharen
Dir der thauigen Nacht Schöpfer! Zum Opfer bringt:
Nichts ist über das Licht das Du uns spendest,
Jedes andre Geschenk schauen im Lichte wir.

Uns'rer Augen bist Du, unserer Sinne Licht,
In dir spiegelt der Geist, spiegelt der Körper sich.
O empfange das Licht, welches, Die Dienend ich
In des friedlichen Oehls Salbung Dir opfere;

(40) Durch den Einzigen Sohn opf're, in welchem stets
Sichtbar, Vater! Dir Preis strahlet und Herrlichkeit;
Er, der Einzige, ist, christus unser Herr,
Der vom Herzen Dir haucht, Vater! Des Trostes Geist.

Durch den Hohen besteht, göttliche Majestät!
In dreyeiniger Huld, Weisheit und Glanz und Ruhm,
Und in Milde Dein Reich, wo sich die Ewigkeit
Ohne Unterlaß neu reiht an die Ewigkeit.

Lateinischer Text nach Christian Classics Ethereal Library

(1) Inventor rutili, dux bone, luminis,
qui certis vicibus tempora dividis,
merso sole chaos ingruit horridum,
lucem redde tuis Christe fidelibus.

Quamvis innumero sidere regiam
lunarique polum lampade pinxeris,
incussu silicis lumina nos tamen
monstras saxigeno semine quaerere:

Ne nesciret homo spem sibi luminis
in Christi solido corpore conditam,
qui dici stabilem se voluit petram,
nostris igniculis unde genus venit.

Pinguis quos olei rore madentibus
lychnis aut facibus pascimus aridis:
quin et fila favis scirpea floreis
presso melle prius conlita fingimus.

(5) Vivax flamma viget, seu cava testula
sucum linteolo suggerit ebrio,
seu pinus piceam fert alimoniam,
seu ceram teretem stuppa calens bibit.

Nectar de liquido vertice fervidum
guttatim lacrimis stillat olentibus,
ambustum quoniam vis facit ignea
imbrem de madido flere cacumine.

Splendent ergo tuis muneribus, Pater,
flammis mobilibus scilicet atria,
absentemque diem lux agit aemula,
quam nox cum lacero victa fugit peplo.

Sed quis non rapidi luminis arduam
manantemque Deo cernat originem?
Moyses nempe Deum spinifera in rubo
vidit conspicuo lumine flammeum.

Felix, qui meruit sentibus in sacris
caelestis solii visere principem,
iussus nexa pedum vincula solvere,
ne sanctum involucris pollueret locum.

(10) Hunc ignem populus sanguinis incliti
maiorum meritis tutus et inpotens,
suetus sub dominis vivere barbaris,
am liber sequitur longa per avia:

qua gressum tulerant castraque caerulae
noctis per medium concita moverant,
plebem pervigilem fulgure praevio
ducebat radius sole micantior.

Sed rex Niliaci littoris invido
fervens felle iubet praevalidam manum
in bellum rapidis ire cohortibus
ferratasque acies clangere classicum.

Sumunt arma viri seque minacibus
accingunt gladiis, triste canit tuba:
hic fidit iaculis, ille volantia
praefigit calamis spicula Gnosiis.

Densetur cuneis turba pedestribus,
currus pars et equos et volucres rotas
conscendunt celeres signaque bellica
praetendunt tumidis clara draconibus.

(15) Hic iam servitii nescia pristini
gens Pelusiacis usta vaporibus
tandem purpurei gurgitis hospita
rubris littoribus fessa resederat.

Hostis dirus adest cum duce perfido,
infert et validis praelia viribus:
Moyses porro suos in mare praecipit
constans intrepidis tendere gressibus:

praebent rupta locum stagna viantibus
riparum in faciem pervia, sistitur
circumstans vitreis unda liquoribus,
dum plebs sub bifido permeat aequore.

Pubes quin etiam decolor asperis
inritata odiis rege sub inpio
Hebraeum sitiens fundere sanguinem
audet se pelago credere concavo:

ibant praecipiti turbine percita
fluctus per medios agmina regia,
sed confusa dehinc unda revolvitur
in semet revolans gurgite confluo.

(20) Currus tunc et equos telaque naufraga
ipsos et proceres et vaga corpora
nigrorum videas nare satellitum,
arcis iustitium triste tyrannicae.

Quae tandem poterit lingua retexere
laudes Christe tuas? qui domitam Pharon
plagis multimodis cedere praesuli
cogis iustitiae vindice dextera.

Qui pontum rapidis aestibus invium
persultare vetas, ut refluo in salo
securus pateat te duce transitus,
et mox unda rapax devoret inpios.

Cui ieiuna eremi saxa loquacibus
exundant scatebris, et latices novos
fundit scissa silex, quae sitientibus
dat potum populis axe sub igneo.

Instar fellis aqua tristifico in lacu
fit ligni venia mel velut Atticum:
lignum est, quo sapiunt aspera dulcius;
uam praefixa cruci spes hominum viget.

(25) Inplet castra cibus tunc quoque ninguidus,
inlabens gelida grandine densius:
his mensas epulis, hac dape construunt,
quam dat sidereo Christus ab aethere.

Nec non imbrifero ventus anhelitu
crassa nube leves invehit alites,
quae conflata in humum, cum semel agmina
fluxerunt, reduci non revolant fuga.

Haec olim patribus praemia contulit
insignis pietas numinis unici,
cuius subsidio nos quoque vescimur
pascentes dapibus pectora mysticis.

Fessos ille vocat per freta seculi
discissis populum turbinibus regens
iactatasque animas mille laboribus
iustorum in patriam scandere praecipit.

Illic purpureis tecta rosariis
omnis fragrat humus calthaque pinguia
et molles violas et tenues crocos
fundit fonticulis uda fugacibus.

(30) Illic et gracili balsama surculo
desudata fluunt, raraque cinnama
spirant et folium, fonte quod abdito
praelambens fluvius portat in exitum.

Felices animae prata per herbida
concentu parili suave sonantibus
hymnorum modulis dulce canunt melos,
calcant et pedibus lilia candidis.

Sunt et spiritibus saepe nocentibus
paenarum celebres sub Styge feriae
illa nocte, sacer qua rediit Deus
stagnis ad superos ex Acheronticis.

Non sicut tenebras de face fulgida
surgens oceano Lucifer inbuit,
sed terris Domini de cruce tristibus
maior sole novum restituens diem.

Marcent suppliciis tartara mitibus,
exultatque sui carceris otio
functorum populus liber ab ignibus,
nec fervent solito flumina sulphure.

(35) Nos festis trahimus per pia gaudia
noctem conciliis votaque prospera
certatim vigili congerimus prece
extructoque agimus liba sacrario.

Pendent mobilibus lumina funibus,
quae suffixa micant per laquearia,
et de languidulis fota natatibus
lucem perspicuo flamma iacit vitro.

Credas stelligeram desuper aream
ornatam geminis stare trionibus,
et qua bosporeum temo regit iugum,
passim purpureos spargier hesperos.

O res digna, Pater, quam tibi roscidae
noctis principio grex tuus offerat,
lucem, qua tribuis nil pretiosius,
lucem, qua reliqua praemia cernimus.

Tu lux vera oculis, lux quoque sensibus,
intus tu speculum, tu speculum foris,
lumen, quod famulans offero, suscipe,
tinctum pacifici chrismatis unguine.

(40) Per Christum genitum, summe Pater, tuum,
in quo visibilis stat tibi gloria,
qui noster Dominus, qui tuus unicus
spirat de patrio corde paraclitum.

Per quem splendor, honos, laus, sapientia,
maiestas, bonitas, et pietas tua
regnum continuat numine triplici
texens perpetuis secula seculis.