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Kunst im Kirchturm oder: Wahnsinn und Alltag

Die Skulptur im KirchturmFrau Carolyn Christov-Bakargiev fühlt sich durch die katholische Kirche bedroht – das ließ sie letzte Woche durch ihren Geschäfsführer Bernd Leifeld der alarmierten Öffentlichkeit mitteilen. Und Kassels Oberbürgermeister Hilgen sprang ihr alsgleich hilfreich zur Seite: Das müsse ein Ende haben.

Sie verstehen nur Bahnhof? Das ist kein Wunder. Wir haben es mit dem Kunstbetrieb zu tun, und da konkret mit einer seiner lustigsten Ausprägungen: Der Kasseler Documenta. Die und deren Konzeption wird in diesem Jahr von der Kunstbetriebsnudel Carolyn Christov-Bakargiev — nein, die nicht zu kennen ist keine Bildungslücke — verantwortet, die jetzt endlich einen Aufhänger gefunden hat, die Öffentlichkeit für ihr Unterhaltungsprogramm zu interessieren.

Hier mehr zum Kasseler Wanderzirkus

Endlich: Bilder aus Trier

Es hat etwas gedauert, aber jetzt ist es geschafft: Die Bilder vom Pontifikalamt und der Pontifikalvesper mit Kardinal Brandmüller, die uns Dr. Schilling aus Trier dankenswerterweise zukommen ließ, sind online. Das Copyright liegt bei Dr. Schilling. Hier geht es zur Bilderschau.

Kardinal Brandmüller liebt die klare Sprache

Am 3. Fastensonntag „Oculi“ hat S. E. Walter Kardinal Brandmüller auf Einladung des Ortspfarrers H.H. Stephan Müller im österreichischen Imsterberg ein feierliches Pontifikalamt zelebriert. Anlaß war zum einen der 90. Todestag des sel. Kaisers Karl von Österreich, dann aber auch der fortdauernde Skandal der sog. „Pfarrerinitiative“. Ihren Mitgliedern und Sympathisanten ebenso wie den treu gebliebenen Katholiken des Landes zeigte der Kardinal in seiner Predigt, daß die Lehre und die Liturgie der Kirche gerade in ihrer traditionellen Form jung und ganz und gar „von heute“ geblieben sind. Dabei fand er immer wieder die klaren Worte, die andere zur Leitung und Verteidigung der Kirche berufene Oberhirten allzu oft vermissen lassen.

Raphael Kürzinger hat uns seinen Bericht vom Pontifikalamt und den Text der Predigt von Kardinal Brandmüller zugeschickt; dazu einige Photos, die das Pfarramt Imsterberg zur Verfügung gestellt hat.

Hier Texte und Bilder

Wie der Bär in das Wappen von Josef Ratzinger und Josef Ratzinger nach Rom kam

Am morgigen Montag feiert Papst Benedikt seinen 85. Geburtstag. Noch gibt es keine Biographie, die sein Wirken als Nachfolger Petri mit einschließt - aber in seiner Autobiographie „Aus meinem Leben“, die nur die Jahre bis zu seiner Ernennung zum Erzbischof von München 1977 behandelt, hat er selbst eigentlich schon das wichtigste gesagt. In dem letzten Kapitel des erst 1997 geschriebenen Buches beschreibt er in der Rückschau aus Rom die Überlegungen, die ihn 1977 zur Wahl seines Bischofswappens geführt haben und widmet dabei besondere Aufmerksamkeit dem Bären des hl. Korbinian, des Schutzpatrons der Diözese München und Freising.

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  • Stationskirchen

    Die römischen Stationskirchen

    Kupferstich von Giusepppe Lauro aus dem Jahr 1599

    In der Fastenzeit 2013 haben wir zu jedem Tag die entsprechende Stationskirche kurz vorgestellt. Damit sind zwar alle gegenwärtigen Stationskirchen erfasst, aber nicht alle Tage mit einer Statio, von denen es auch etliche außerhalb der Fastenzeit gibt.

    Bei der Vorstellung der Stationskirchen orientierten wir uns im wesentlichen an „Die Stationskirchen des Missale Romanum“ von Johann Peter Kirch, Freiburg 1926. Zu Ergänzungen haben wir Hartmann Grisar „Das Missale im Licht römischer Stadtgeschichte“, Freiburg 1925, und Anton de Waals „Roma Sacra - Die ewige Stadt“ von 1905 in der Überarbeitung Johann Peter Kirchs von 1925 (Regensburg 1933) herangezogen. Daneben haben wir auch auf Informationen aus Internetquellen zurückgegriffen. Die Illustrationen stammen, soweit nicht anders angegeben, von eigenen Aufnahmen.

    Wie der gegenwertige Nachfolger de Waals und Kirchs als Direktor des römischen Instituts der Görres-Gesellschaft, Prof. Msgr. Stefan Heid, uns mitteilte ist diese älter Literatur insbesondere in Sachen der Datierungen vielfach überholt. Nach seinen Untersuchungen geht die Institution der Stationes nicht wesentlich vor die Zeit Gregors d. Großen zurück. Was natürlich nicht bedeutet, daß die Stationskirchen bzw. deren Vorgängerbauten nicht wesentlich älter sein können.

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