Bereichsnavigation Themen:

Licht der Wahrheit

Die Oration vom 3. Sonntag nach Ostern liest sich - wie so viele Orationen - in ihrer knappen Klarheit so, als ob sie gerade für die heutige Zeit geschrieben wäre. Dabei ist sie doch tausend oder noch mehr Jahre alt:

Gott, Du lässt den Irrenden das Licht Deiner Wahrheit leuchten, damit sie auf den Weg der Gerechtigkeit zurückkehren können. Gib, daß alle, die dem christlichen Bekenntnis angehören, das verabscheuen, was diesem Namen widerspricht, und das erstreben, was ihm entspricht.“

Nach der alten Ordnung, die bis 1962 galt, folgten dem zwei weitere Orationen. Als zweite war vorgeschrieben die Oration von der allerseligsten Jungfrau, als dritte hatte der Priester die Wahl zwischen einem Gebet „gegen die Verfolger der Kirche“ oder „für den Papst“.

Letzteres lautete:

Gott, Du Hirt und Lenker aller Gläubigen, schaue gnädig herab auf Deinen Diener N., den Du zum Hirten Deiner Kirche bestellt hast. Laß ihn, wir bitten Dich, durch Wort und Beispiel seine Untergebenen fördern, auf daß er mit der ihm anvertrauten Herde zum ewigen Leben gelange.“

Zusätzliche Informationen