Summorum Pontificum

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Fr. Hunwicke zu Fiducia Supplicans

03. März 2024

FR. Hunwicke steht predigend auf der Kanzel
John Hunwicke vom Ordinariat ULF von Walsingham

Die Diskussion über „Fiducia Supplicans“ hält unvermindert an. Und immer wenn man denkt: „Jetzt ist aber wirklich schon alles gesagt“, bringt ein neuer Beitrag neue Aspekte in die Diskussion. So unter Datum vom 1. März Fr. Hunwicke mit zwei Überlegungen, die ihn zu schwerwiegenden Schlussfolgerungen führen.

Der eine Kritikpunkt: Papst Franziskus zitiert den Brief des Apostels Paulus an die Römer - und fügt bei seiner Übersetzung ein paar kleine Wörtchen hinzu, die den Sinn deutlich verändern, wenn nicht geradeheraus verfälschen. Der andere: Der Papst jongliert hinsichtlich von Tätigkeit und Amtswaltung des Priesters bei Segensspendungen so gekonnt mit den Bgriffen, daß die Grenzen zwischen Wahrheit und Unwahrheit verschwimmen. Unerträglich für den Inhaber des Lehramtes, findet Hunwicke.


Kein Triduum für London: „Reform“ mit der Brechstange im Pontifikat der Barmherzigkeit“

29. Februar

Erzbischof Nichols schüttelt dem Papst die Hand - beide strahlen
Vincent Nichols zum Besuch beim Chef

Erzbischof Nichols von Westminster hat der Latin Mass Society die Genehmigung zur Feier der Gottesdienste des Triduums im überlieferten Ritus verweigert. Damit sollen in diesem Jahr erstmalig seit 35 Jahren diese Liturgien nicht mehr in der britischen Hauptstadt stattfinden.

Tatsächlich ist die Feier der überlieferten Liturgie in London nie vollständig unterbrochen worden, da Papst Paul VI. schon 1971 – also gerade ein Jahr nach Inkrafttreten der Liturgierefom – mit dem sog. „Agatha-Chrisitie-Indult“ die Fortführung der Tradition ermöglichte - wenn auch unter starken Einschränkungen. Doch damit soll jetzt im Zeichen von „Traditionis custodes“ endgültig Schluss sein.


Franziskus plant die Aufhebung des Zölibats. Geht das Zerstörungswerk des Papstes weiter?

28. Februar

Anglikanischer Geistlicher im Messgewand mit Frau und Kind
Anglikanischer Geistlicher mit Frau und Kind

Wie in Torschlusspanik geht das „Team Bergoglio“ in diesen Wochen daran, alles, was das Apostolische Erbe und die Identität der katholischen Kirche ausmacht, abzuschaffen oder zumindest schlecht zu machen. Und wiederum werden Pläne ventiliert, den Zölibat der Priester, gerne als „Pflichtzölibat“ in Verruf gebracht, zu beseitigen und so die römische Kirche in einem weiteren auffälligen Punkt der Welt anzugleichen. Als ob das den Protestanten oder anderen Gemeinschaften aus der Reformation geholfen hätte.

Joachim Heimerl unterzieht diese Bestrebungen unter Rückgriff auf eine Publikation von Kardinal Alfons Maria Stickler (1910-2007) einer Kritik, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig läßt.


Organisches Wachstum der Liturgie braucht fruchtbaren Boden

26. Februar

Das Wandgemälde zeigt als Szene, wie Jesus und seine Mutter dem hl. Dominikus den Rosenkranz überreichen
Dominikus empfängt aus den Händen Jesu und Mariä den Rosenkranz

In seinem Artikel über den Appendix „Pro Aliquibus Locis“, den Sie hier übersetzt lesen können, hat Fr. Hunwicke einige wichtige Einsichten in das Wesen des „organischen Wachstums“ von Liturgie zum Ausdruck gebracht. Zentrale Punkte: Die liturgische Entwicklung vollzieht sich in einer Art Rückkopplung zur Kultur der christlichen Gesellschaft, die sie gleichzeitig formt und zum Ausdruck bringt. Und in dieser Kultur Europas hat sich – nach Hunwicke Ende des Mittelalters – ein Wandel vollzogen, den der Autor unter dem Kürzel „gefühlsbetonte Frömmigkeit der Gegenreformation“ zu fassen versucht.

Wir haben versucht, das, was dort teilweise sehr stichwortartig angedeutet ist, etwas näher zu ergründen und für das Konzept einer „Organischen Entwicklung“ nutzbar zu machen.


Die vorösterliche Feier des Samstags in der Fastenquatembe

24. Februar

Mönch beim nächtlichen Stundengebet am nur von einer Kerze erhellten Lesepult.
Beim nächtlichen Gottesdienst

In „Das Jahr des Heiles“ (Bd. II, S. 120 - 124) von Pius Parsch fanden wir eine Erklärung zum Quatembersamstag in der Fastenzeit, wie wir sie uns schöner und treffender kaum wünschen könnten. Wir geben sie daher vollständig wieder. Einer der Kernsätze daraus:

Heute ist der große Danktag für die Wohltaten des vergangenen Vierteljahres; zugleich ein Tag der Bundeserneuerung mit Gott. Der hl. Leo der Große (gestorben 461) schließt die meisten seiner Quatemberhomilien mit den Worten: „Am Mittwoch und Freitag lasset uns fasten, am Samstag beim hl. Apostel Petrus die Vigilien feiern“.


Zur Quatember in der Fastenzeit

23. Februar

Ikone des hl. Elias, der in der Höhle sitzt und fastet
Der hl. Elias fastet

Die Quatember der Fastenzeit begann in diesem Jahr schon sehr früh - und wir haben den Anfang, der stets auf dem Mittwoch liegt, wegen der zahlreichen aktuellen Ereignisse übersehen. Was ganz und gar nicht im Sinne der Quatembertage nicht nur der Fastenzeit liegt: Sie wollen zur Einkehr und Besinnung und zur Abwendung vom Trubel der weltlichen Dinge einladen. Wirklich einfach war das auch in der Vergangenheit nicht – aber wohl nie so schwer wie in diesem 21. Jahrhundert, in dem wir uns per „information at your fingertips“ in Echtzeit mit allen Kriegen, Katastrophen und Ungeheuerlichkeiten des Tages konfrontiert sehen.

Zur Fastenquatember selbst hatten wir hier schon im vergangenen Jahr einiges geschrieben, auf das wir heute gerne zurückverweisen.

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